Deutschland
Die deutsche Ostseeküste
Bei Sonne und Wind laden die Ostseeinseln und die vielen Häfen entlang der Küste zu herrlichen Segeltörns in diesem wunderschönem Segelrevier ein. Sei es im Westen der Ostsee in Richtung Skandinavien oder auch entlang der Küste in östlicher Richtung, vorbei an den alten Hafen- und Hansestädten und Deutschlands großen Inseln Fehmarn, Rügen und Usedom bis nach Polen. Nicht zu vergessen die Geburtsstadt der Weltraumwissenschaft Peenemünde auf Usedom. Um alles zu entdecken, wird man dieses Segelrevier wohl mehr als einmal erkunden müssen.
Die gesamte Ostsee ist ein sehr flaches Meer, die tiefste Stelle beträgt 160 m. Auch hat die Ostsee nur einen geringen Salzgehalt von gerade mal einem Prozent, da sie von vielen Flüssen gespeist wird.
Von vielen Seglern wird die Ostsee unterschätzt. Obwohl es sich um ein Binnenmeer handelt, können sich riesige Wellenberge aufbauen. Täglich den Wetterbericht zu hören, ist daher Pflicht für jeden verantwortungsbewussten Segler. Wer die Ostsee nicht kennt und eine Yacht gechartert hat, sollte sich nicht übernehmen und kein Risiko eingehen.
Die 34 Kilometer lange Förde gilt als eines der schönsten Segelreviere der Ostsee. Die geschützte Innenförde bietet mit ihren verschiedenen Häfen und Marinas sowohl auf deutscher, als auch auf dänischer Seite, ein ganz besonderes Flair. Die Förde unterliegt keiner Tide, jedoch kann der mittlere Wasserspiegel bei starken östlichen und westlichen Winden um einen Meter schwanken.
Feine weiße Sandstrände und sauberes Meerwasser laden zum Baden ein. Diese abwechslungsreiche Vielfalt ist es, die an schönen Tagen fast schon ein wenig an das Mittelmeer erinnert.