Griechenland

    Griechenland

    Griechenland besteht nicht nur aus Sirtaki und Schafskäse, sondern es bietet eine vielfältige Inselwelt und unterschiedliche Segelbedingungen an. Vom Einsteiger (sanfte Winde im Ionischen Meer) bis zur harten Männercrew (Kykladen im Hochsommer beim Meltimi zwischen 7 + 8 Windstärken) kommt jeder Wassersportler auf seine Kosten. Hier über die Schönheit und Vielfalt des Landes mit seinen unzähligen Inseln schreiben zu wollen ist schier unmöglich, es hieße Eulen nach Athen tragen.

    Die Ionischen Inseln

    Die Ionischen Inseln bilden eine Gruppe von 7 Hauptinseln (Korfu, Paxi, Levkada, Kephallonia, Ithaki, Zakynthos, Kythera), von denen Korfu die größte ist. Im Gegensatz zur Ägäis, die jedem Segler ein Begriff ist, ist das Ionische Meer fast noch ein Geheimtipp. Die Winde und das Wetter sind sehr viel ausgeglichener als in der Ägäis und der Adria. Vergessen Sie Meltemi und Bora. Das Ionische Meer hat eine geringe Sturmhäufigkeit mit gemäßigtem Mittelmeerklima.
    Die üppige Vegetation bietet einen Kontrast zu den Bergen Albaniens und dem griechischen Festland. Pinienwälder wechseln sich mit Weingärten ab, Felsbuchten mit feinen Sandstränden, die oft nur über See erreichbar sind. Entdecken Sie die herrlichen Höhlenlabyrinte auf der Insel Paxos, die man mit einem Beiboot oder schwimmend erreichen kann. In urigen Kneipen können Sie mit den Einheimischen den Ouzo genießen und in der Küche nachsehen, was auf den Tisch kommt.
    In der Geschichte wurden die Inseln von den Venezianern, den Franzosen und den Engländern besetzt. Aus dieser Mischung sehr unterschiedlicher Völker und Kulturen entstand eine harmonische Kultur, die unverkennbar griechisch ist, sich aber vom übrigen Griechenland sehr unterscheidet.

    Die Sporaden

    Die Inselgruppe der Sporaden, die nordöstlich von Euböa und südlich der vom Pelion beherrschten Halbinsel Magnissa liegt, besteht aus vier Hauptinseln (Skiathos, Skiros, Skopelos und Alonnissos) und zahlreichen Felsinselchen.
    Diese Inseln, die im Altertum als "Inseln von Magnesia" bekannt wurden, haben eine mehr oder minder gemeinsame Geschichte. Mit ihren vielen Stränden, der grünen Landschaft und dem Zauber der Meeresnatur ziehen sie Besucher aus aller Welt an. Auf den Sporaden kann jeder die Ferien erleben, die er sich wünscht, denn jede Insel hat ihre eigene Atmosphäre. Malerische Küsten, Dörfer mit traditioneller Architektur, dazu Kirchen, Burgen und Klöster.
    Das Klima auf den Sporaden eignet sich besonders für unproblematisches Segeln, da der Meltemi hier nicht so stark weht wie im Süden. Er weht aus nordöstlicher Richtung, wechselt sie in den Sporaden jedoch aufgrund der Inseln und Kanäle häufig.

    Peloponnes

    Der Peloponnes ist die südlichste Region des griechischen Festlands. Ursprünglich eine Insel, wurde sie durch geologische Verschiebungen zweimal vom Festland getrennt und wieder vereint. Infolge eines Absinkens des Meeres entstand der Isthmus von Korinth. An dieser Landbrücke wurde im 19. Jahrhundert der Kanal geöffnet, der zum dritten und dieses Mal auf künstlichem Weg, den Peloponnes zur Insel machte. Geologisch gesehen ist es ein raues Land, dessen Landschaft bestimmt wird von langgestreckten Gebirgszügen.
    Das Klima ist an der Küste mediterran und im Zentrum relativ kontinental.
    Der Geruch des Meeres und der Berge, der Weinlese, der Oliven und Zitrusfrüchte: Jede Stelle erinnert an einen griechischen Mythos. Städte, Kleinstädte, Badeorte und Dörfer, die ihre Bedeutung vom Altertum bis heute beibehalten haben, liegen zwischen grauen Felsen, wildem Gestein und dornigen Ginster. Dörfer am Meer, das unendlich erscheint. Menschen voller Vitalität, Gastfreundschaft, Ehrgefühle und Stolz.

    Kykladen

    Die Kykladeninseln zählen zu den schönsten griechischen Inseln. Glasklares, tiefblaues Wasser, lange sandige Strände, die typischen schneeweiß getünchten, kubischen Häuser mit bunten Fenstern und Türen und die malerischen Häfen mit ihren bunten Fischerbooten machen den Urlaub zu einem besonderen Erlebnis. Im Altertum wurden sie wegen ihres Reichtums und ihrer Fruchtbarkeit die "Perlen Hellas" genannt, heute sind sie jedoch kahl und größtenteils unfruchtbar.
    Sie werden das lebendige Nachtleben, die Sandstrände von Mykonos, die kosmopolitische Atmosphäre von Paros, Naxos und Ios, den architektonischen Stil von Santorini und Tions, das Zentrum des orthodoxen Glaubens, geniessen. Inseln wie Kea, Sikinos, Serifos, Milos etc. bieten in ihrer Einfachheit einen Kontrast. Sie sollten auch die kleineren Inseln, wie Iraklia, Koufonisia und Dhonousa aufsuchen, wo Sie unberührte Dörfer, geschützte Kleinhäfen und noch zu erforschende Ankerplätze finden.
    Die Segelbedingungen hier sind im allgemeinen anspruchsvoller als in den übrigen Gebieten Griechenlands.

    Dodekanes

    Die Segelmöglichkeiten in den Dodekanes sind unerschöpflich, dank der 14 schönen und einmaligen Inseln in diesem Gebiet. In der smaragdgrünen Weite der Südägäis befinden sich einige der schönsten Inseln des Mittelmeeres. Es lohnt sich alle Inseln der Dodekanes zu besuchen, wie Simi, mit ihrem idyllischen Hafen, Patmos mit dem berühmten Kloster des Apostel Johannes - und die Heimat der Schwammtaucher, Arki, Lipsos, Leros und Kalminos. Sie bieten eine Vielfalt an Vergnügungsfahrten, historischen Entdeckungsreisen, Nachtleben und auch endloser Entspannung in den unzähligen kleinen Buchten.
    Während der Starkwindsaison, von Juli bis September, ist dieses Revier eher für den erfahrenen Segler geeignet.

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