Slowenien

    Slowenien

    Slowenien - auf den ersten Blick ein scheinbar vertrautes Bild: Eine weiße Barockkirche im Sonnenlicht, Schäfchenwolken, saftig grüne Wiesen und Berge im Hintergrund. Man glaubt dieses Bild aus Bayern oder Österreich zu kennen. Aber nicht nur die landschaftliche Verwandtschaft ist stark, sondern auch die historische und kulturelle. Sie zeigt sich in den Trachten, der Musik, im Essen und in den Bräuchen. Jahrhundertelang war das kleine Land ein stilles Mitglied der österreichischen Völkerfamilie. Doch Slowenien als kleine Schwester Österreichs abzutun, wäre falsch. Denn rechnet man noch den italienischen und ungarischen Einfluß, das mediterrane und pannonische Ambiente, das sich in den Menschen, dem Klima und der Landschaft widerspiegelt, hinzu, ergibt sich ein eigenständiges, ja einzigartiges Bild.
    Die Natur hat Slowenien kaum etwas versagt: Im Norden die kalkweißen, knapp 3000 m hohen Gipfel der Julischen Alpen, die Ketten der Karawanken und Steiner Alpen, endloses Tiefland und liebliche Hügellandschaften im Süden und Osten, faszinierende Karstformationen im Landesinneren und schließlich die heiteren sonnigen Küstenabschnitte im Westen. Die Slowenen sind ein sanftes, ruhiges Volk, keine quirligen Südländer oder in sich gekehrte Nordlichter, sondern ein Volk mit einem ausgeprägten Sinn für das rechte Maß. Ihre Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft gehören zu den schönsten Erlebnissen, die dem Reisenden während eines Slowenienbesuches zuteil werden können. Slowenien ist historisch wie kulturell ein unverzichtbarer Teil Mitteleuropas, und doch ist das Land noch weitgehend unbekannt und wird obendrein noch mit Slawonien oder der Slowakei verwechselt.

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