Kap Verde, Kanaren

    Die Kanarischen Inseln

    Die kanarische Inselgruppe liegt im Nordatlantik, rund 1.500 km südwestlich der iberischen Halbinsel. Mit ihrem vulkanischen Ursprung sind die Kanarischen Inseln ein wahrhaftes Naturparadies, das sich durch beeindruckende geologische Formationen und eine überschwängliche Vegetation charakterisiert. Hier fallen besonders die einheimischen Arten auf und einige außergewöhnliche Exemplare aus der Pflanzenwelt des Tertiärs.
    Das ausgezeichnetes Klima, warm und trocken auch im Winter, und die Schönheit ihrer Strände haben aus den Inseln ein Touristenzentrum gemacht. Die kanarische Inselgruppe besteht aus sieben Inseln, die verwaltungsmäßig in zwei Provinzen aufgeteilt sind, Santa Cruz de Teneriffa, LaPalma, Gomera und Hierro sowie Las Palmas mit den Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.

    Kap Verden

    Die Republik Kap Verden liegt im östlichen Nordatlantik, vor der Westküste Afrikas. Die Inselgruppe besteht aus 15 Inseln, von denen 9 bewohnt sind. Es wird unterschieden zwischen den Inseln über dem Wind (Barlavento) und unter dem Wind (Sotavento). Die Inseln über dem Wind sind Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal, Boa Vista und die unbewohnten Inseln Santa Luzia, Branco und Razo.
    Zur Sotavento-Gruppe gehören Maio, Santiago, Fogo und Brava sowie die unbewohnte Inselgruppe der Ilheus Secos ou do Rombo. Die unbewohnten Inseln wurden 1456 von dem, in portugiesischen Diensten fahrenden, Venezianer Alvise Cadamosto entdeckt und erstmals betreten (Boa Vista). António da Noli, ein ebenfalls im Auftrag des portugiesischen Prinzen Heinrich des Seefahrers fahrender genuesischer Kapitän setzte ab 1458 die Erkundung der Inseln fort, entdeckte wahrscheinlich den größten Teil der übrigen östlichen Kapverden, taufte den Archipel auf den Namen Ilhas de Cabo Verde und begann ab 1461 als Gouverneur der portugiesischen Krone mit der Besiedlung der Inseln.
    Der Name Kap Verde leitet sich vom Cabo Verde (grünes Kap) an der Westküste Afrikas ab und gibt die Entdeckungsgeschichte sowie die spätmittelalterliche Technik der Navigation wieder. Auch folgten, bis zur sicheren Bestimmung der geographischen Länge im 18. Jahrhundert, die Navigatoren der westafrikanischen Küste bis zum Kap, um die Inselgruppe in der Weite des Atlantiks nicht zu verfehlen. Schon Christoph Kolumbus, der 1498 auf seiner dritten Reise nach Amerika die Kapverden streifte, merkte an, dass die Bezeichnung wenig zum zumeist wüstenhaft trockenen Charakter der Inselgruppe passe.

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