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Kap Verde von A-Z Wetter  

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Kap Verden...hier gehen die Uhren noch anders !

     SY=Segelyachten / MY=Motoryachten / Cat=Katamarane

 

Die Republik Kap Verden liegt im östlichen Nordatlantik, vor der Westküste Afrikas. Die Inselgruppe besteht aus 15 Inseln, von denen 9 bewohnt sind. Es wird unterschieden zwischen den Inseln über dem Wind (Barlavento) und unter dem Wind (Sotavento). Die Inseln über dem Wind sind Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal, Boa Vista und die unbewohnten Inseln Santa Luzia, Branco und Razo. Zur Sotavento-Gruppe gehören Maio, Santiago, Fogo und Brava sowie die unbewohnte Inselgruppe der Ilheus Secos ou do Rombo.
Die unbewohnten Inseln wurden 1456 von dem in portugiesischen Diensten fahrenden Venezianer Alvise Cadamosto entdeckt und erstmals betreten (Boa Vista). António da Noli, ein ebenfalls im Auftrag des portugiesischen Prinzen Heinrich des Seefahrers fahrender genuesischer Kapitän setzte ab 1458 die Erkundung der Inseln fort, entdeckte wahrscheinlich den größten Teil der übrigen östlichen Kapverden, taufte den Archipel auf den Namen Ilhas de Cabo Verde und begann ab 1461 als Gouverneur der portugiesischen Krone mit der Besiedlung der Inseln.

 

 

Die Inseln wurden von den Portugiesen nach dem Cabo Verde (grünen Kap) an der Westküste Afrikas benannt. Der Name gibt die Entdeckungsgeschichte und die spätmittelalterliche Technik der Navigation wieder. Auch folgten, bis zur sicheren Bestimmung der geographischen Länge im 18. Jahrhundert, die Navigatoren der westafrikanischen Küste bis zum Kap, um die Inselgruppe in der Weite des Atlantiks nicht zu verfehlen. Schon Christoph Kolumbus, der 1498 auf seiner dritten Reise nach Amerika die Kapverden streifte, merkte an, dass die Bezeichnung wenig zum zumeist wüstenhaft trockenen Charakter der Inselgruppe passe.

Die Besiedlung der Inselgruppe begann mit einer kleinen portugiesischen Militärstation 1461 auf der Hauptinsel Santiago (portugiesisch São Tiago) sowie auf der Insel Fogo.

1532 errichtete man ein eigenständiges Bistum. Mit der Entsendung eines Generalgouverneurs erhielt die Insel einen offiziellen Status als portugiesische Kolonie.

Wirtschaftshistorisch spielte Kap Verde ab 1461 eine Rolle als portugiesische Militärstation und Vorposten für weitere Entdeckungsfahrten sowie zur Gewinnung von rosella tinctoria, einer Färberflechte.

Von 1500 bis etwa 1620 spielte die Insel Santiago eine hervorragende Rolle im transatlantischen Sklavenhandel als Umschlags- und Versorgungsstation.

Im Anschluss belebte lediglich der Salzhandel unter englischer Kontrolle die ansonsten dahinsiechende Wirtschaft bis 1850 der große natürliche Hafen von São Vicente aufblühte. Englische Kohlehandelsgesellschaften machten aus ihm den viertgrößten Kohlehafen zur Versorgung der rasant wachsenden Dampfschifffahrt. Als der Kohlehandel bereits im Schwinden war, ab den 1880ern, ersetzten neun auf São Vicente zusammenlaufende transatlantische Unterseekabel einen Teil der Bedeutung der Insel und der hübschen Stadt Mindelo.

Kapverdische Intellektuelle, allen voran Amílcar Cabral, prägten mit die gemeinsame antifaschistische und antikoloniale Bewegung, die am 25. April 1974 das faschistische Salazar-Regime in Portugal zu Fall brachte. Unter Vorsitz eines portugiesischen Hohen Kommissars kam es zur Bildung einer Übergangsregierung und Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung, bei denen - trotz Teilnahme weiterer Parteien - die Afrikanische Partei für die Unabhängigkeit Guineas und Kap Verdes PAIGC dominierte und alle Sitze in der verfassungsgebenden Versammlung errang. Wie ihr Name sagt, erstrebte die Partei die Vereinigung mit Guinea-Bissau.

Am 5. Juli 1975 wurde die Unabhängigkeit ausgerufen und die links-nationale Befreiungsbewegung PAIGC Partido Africano para a Independência da Guiné e Cabo Verde wurde zur alleinregierenden Partei. Erster Staatspräsident wurde Aristides Perreira. Ihre Mehrheit bei den Wahlen nutzte die PAIGC zum Ausbau des Einparteiensystems und dem Ausbau ihrer Macht. So wurden freie Gewerkschaften verboten und eine Einheitsgewerkschaft gegründet, und Kap Verde zum Einparteienstaat erklärt.

1981, nach einem anti-kapverdisch geprägten Putsch in Guinea-Bissau durch Nino Vieira trennte sich die Partei auf. Während sie in Guinea-Bissau den Namen beibehielt, benannte sie sich in Kap Verde in PAICV Partido Africano da Independência de Cabo Verde um.

Bei den Wahlen 1985 erhielt die PAICV zwar 94,5 % aller Stimmen, jedoch wurden Stimmen laut, die eine Demokratisierung forderten.

Der Einparteienstaat fand sein Ende durch eine Verfassungsänderung im Jahre 1990, durch die ein Mehrparteiensystem eingeführt wurde. Im gleichen Jahr gründete die Opposition die Bewegung für Demokratie ( Movimento para a democracia/MPD). Diese wurde in den ersten demokratischen freien Wahlen 1991 stärkste Kraft mit überwältigender absoluter Mehrheit (78 %). António M. Monteiro wurde zum Präsidenten der "zweiten Republik" und verfolgte im darauf folgenden Jahrzehnt eine neoliberal marktwirtschaftsorientierte Politik und die Dezentralisierung in Landkreise. Verfassungsänderungen im Jahre 1993 stärkten die Position des Ministerpräsidenten und wiesen dem Präsidenten eine Rolle als Repräsentant und moralischer Institution ähnlich westeuropäischer Demokratien zu.

   
Wind und Wetter
Temperaturen:
Luft- Tageshöchsttemperatur 24°-29°
Nächtliche Mindesttemperatur 18°-24°
Wasser Jänner - Dezember 22°-27°
 
Kap Verden von A - Z
 
Anreise:
PerFlugzeug:
Seit Herbst 1999 werden die Kapverden von Deutschland (Frankfurt, München) aus mehrmals wöchentlich angeflogen: mit der Thomas Cook und der nationalen Fluggesellschaft TACV (Transportes Aero de Cabo Verde) mit einer Boeing 747. Gegen einen Aufpreis lässt sich "fly & rail" (Bahnreise von und nach München) buchen. Günstige Zubringerflüge mit der Deutschen BA ab fast allen deutschen Großstädten. Verbindungen bestehen auch über Lissabon, Amsterdam, Basel, Madrid und den Kanarischen Inseln. Die Flugzeit von Deutschland aus beträgt 6 Stunden. Außer der Weihnachtszeit kann man Flüge meist auch kurzfristig buchen. 
Die TACV bietet außerdem einen speziellen Rundflug-Pass zu günstigen Konditionen an (nur von Deutschland aus zu buchen).
Ausrüstung:
Da wir verschiedene Partner haben, unterscheidet sich die Ausrüstung der Yachten oft erheblich. Die Detailausrüstung der Yachten Ihrer engeren Wahl erhalten Sie auf Anfrage.
Bordpaß:
Sie erhalten nach Eingang der Restzahlung einen Bordpaß, in dem Sie die Beschrei-bung der Marina und Ihren Ansprechpartner finden.
Checklisten:
Mit unserem Chartervertrag erhalten Sie die für Ihr Boot jeweils gültige Checkliste.
Checkzeiten:
Checkzeiten sind in der Regel: Übergabe Samsag oder Sonntag abends - Rückgabe Samstag oder Sonntag früh. Wenn die
Yachten jedoch schon eher vorbereitet sind ist auch bei früherer Ankunft der Eincheck schon möglich.
Crewliste:
Crewliste unbedingt vor Törnantritt sorg-fältig ausgefüllt in unser Büro senden oder faxen.
Einreisebestimmungen:
Visa erhältlich bei der Botschaft der Republik Kap Verde bzw. bei den Konsulaten (Der Antrag kostet 39 Euro). Bei der Einreise mit dem Schiff gibt es ein Visum am internationalen Flughafen in Sal.Seit kurzem ist es möglich, ein Visum vor Abflug der TACV von München ab, am Flughafen direkt bei AVIA OPS zu erhalten.Deutschland:
Botschaft der Republik Kap Verde
Dorotheenstraße 43
D-19117 Berlin
Tel.: +49 - (0) 30 - 204 509 44
Fax: +49 - (0) 30 - 204 509 66Flughafen München
vor Abflug bei 
AVIA OPS, Flughafen München
Terminal C / Abflug, Ebene 4, Raum 4366
Tel.: +49 - (0) 89 - 975 92 650
Schweiz:
Honorarkonsul der Republik Kap Verde
Rümelinsplatz 14
CH-4001 Basel
Tel.: +41 - (0) 61 - 261 41 5147, Avenue Blanc, CH-1202 Genf
Tel.: +41 - (0) 22 - 731 33 36
Fax: +41 - (0) 22 - 731 35 40
Österreich:
Botschaft der Republik Kap Verde
Linke Wienzeile 4
A-1060 Wien
Tel.: +43 - (0) 1 - 587 31 66
Fax: +43 - (0) 1 - 587 34 32

Flugbuchungen:
innerdeutsche Flüge können Sie teilweise übers Internet günstig buchen oder fragen Sie bei Ihrem Reisebüro nach.
Führerscheine:
Ausländische Bootsfahrer müssen den Bootsführerschein besitzen, der im Heimatland zum Befahren vergleichbarer Gewässer vorgeschrieben ist. Ansonsten reicht der Sportbootführerschein See aus.
Geschäftszeiten:
Unsere Bürozeiten sind: Mo. - Fr. 8-18h
Gesundheit (bei Segeltörns):
In die Reiseapotheke gehören auf alle Fälle Mittel gegen Durchfall, Magenverstimmung und gegen Seekrankheit. Unbedingt ausreichend Sonnenschutz mit hohem Lichtfaktor mitnehmen: auch bei bewölktem Himmel ist die Sonnenstrahlung hier nahe des Äquators sehr intensiv.
Gut zu wissen: Vermeiden sollte man den Genuss von ungeschältem Obst und das Trinken von Leitungswasser. Zum Trinken oder Zähneputzen greift man besser auf importiertes Mineralwasser (Verschluss muss verschweißt sein!) zurück (1 l ca. 1 Euro). Vermeiden Sie bei großer Hitze auch allzu ölige Speisen.
Kaution:
Sie ist zugleich Selbstbeteiligung im Schadensfall.
Die Kaution für die Yacht wird am Stützpunkt in bar hinterlegt. Die Hinterlegung der Kaution entbindet nicht von der Haftung des Charterers.
K
leidung:
Wichtig für Segler: Von November bis März kann es nachts auf dem Wasser recht kühl werden, so dass Ölzeug und Pullover auf jeden Fall eingepackt werden sollten. Bei Landausflügen empfiehlt sich für die Abendstunden die Mitnahme eines Pullovers bzw. einer Windjacke. Wer auf den Inseln unterwegs ist, sollte sich mit Tagesrucksack und Bauchgürteltasche für Dokumente, Wertsachen, Geld, Kamera etc. ausrüsten. 
K
lima:
Auf flachen Inseln wie Sal oder Boavista heiß und trocken, selten aber über 32 °C. Ganzjähriges Reiseziel. Wassertemperaturen: im Winter knapp 20 °C und um 25 °C im Sommer. Auf den bergigen Inseln wie z. B. Santiago wird es mitunter drückend warm. Für Abendstunden oder bei Bergwanderungen ist man mit einem leichten Pullover bereits bestens gewappnet. Niederschläge: insgesamt ca. 6 Tage im Jahr, aber selbst während der Regenmonate von Juli bis Oktober eher selten.
Den aktuellen Wetterbericht für die Kapverdischen Inseln erhält man im Internet über Wunderground.
Liegegebühren:
Liegegebühren werden meist nach der Bootslänge berechnet. Ankern in Buchten ist kostenlos.
Oneway - Törns:
Oneway-Törns sind im Moment noch nicht möglich. Eventuell nur sporadisch auf Anfrage.
Partnerfirmen:
Durch unsere jahrelange Erfahrung konnten wir uns die besten Partnerfirmen aussuchen.
Preise:
Alle Preise entnehmen Sie bitte aus unseres Preisliste. Es gilt jeweils die neueste Preisliste. Alle Preisangaben in € pro Schiff und Woche.
Preisunterschiede:
Unterschiedliche Preise bei gleichen Schiffstypen an den gleichen Standorten sind kein Maßstab für unterschiedliche Qualität und Wartung. Sie sind lediglich Ausdruck unterschiedlicher Kalkulationsgrundlagen unserer verschiedenen Partnerfirmen.
Proviant:
Lebensmittel erhalten Sie in gut sortierten Supermärkten in oder nahe der Marina.
Referenzen:
Referenzen haben für Sie nur einen Wert, wenn sie aktuell sind. Wir geben Ihnen gerne Referenzen von Kunden, die dieses Jahr vor Ihnen bei uns gechartert haben.
Reiseversicherungen:
Zumindest eine Reisekostenausfall - Versicherung sollten Sie auf alle Fälle abschließen, da die Stornokosten in der Regel 100% betragen. Es ist schon manch einer kurz vor seiner Abreise vom Kirschbaum gefallen!
Reservierung:
Wenn Sie eine Yacht gefunden haben, kön-nen Sie sich bei uns für eine Woche auf dieser Yacht eine Option setzen lassen. Wir reservieren dann diese Yacht für Sie. Nach einer Woche erlischt die Option automatisch.
Wichtig:
Optionen können nicht während Messen und selbstverständlich nicht bei Stand - by - Buchungen gesetzt werden.
Seemeilenbestätigung:
Auf Wunsch erhalten Sie gerne eine Seemeilenbestätigung über den von Ihnen durchgeführten Törn.
Sprache:
Amtssprache ist Portugiesisch. Die Sprache der Einheimischen ist "Creolo" – eine Mischung aus Portugiesisch und einzelnen Vokabeln aus afrikanischen Sprachen. Englisch wird zumeist in den Hotels verstanden. Relativ gut kommt man mit Französisch durch. 
Stützpunktleitung:
Die Stützpunktleiter werden alles tun, damit Sie einen unvergesslichen Urlaub verbringen können.
Verträge:
KlaRo-Charter ist berechtigt, für die von ihr vertretenen Firmen zu unterzeichnen. Sie tätigt als Agentur ausschließlich Geschäfte in fremdem Namen und auf fremde Rechnung.
Wärung:
Landeswährung ist der Kapverdische Escudo (1 Euro = ca. 100 Escudos). Umtausch nur auf den Kapverden – am besten am Flughafen in Sal bei der Banco do Cabo Verde (Abflughalle). Öffnungszeiten des Bankschalters richten sich nach der Ankunft der internationalen Flüge. Auf einigen Inseln zahlen die Banken begrenzte Beträge auf VISA-Karten aus. Euroschecks und Kreditkarten werden nur von den größeren Hotels akzeptiert. In Hotels werden Kreditkartenbeträge in der Regel in anderen Währungen verarbeitet wie zum Beispiel englische Pfund oder US-Dollar. Öffnungszeiten der Banken meist vormittags zwischen 9 und 13 Uhr. In den größeren Hotels kann man ebenfalls Geld und häufig auch Schecks problemlos tauschen. 
Gut zu wissen: Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Rücktausch von Escudos nur gegen Vorlage der Wechselquittung möglich. Hingegen ist die Einfuhr von Devisen in uneingeschränkter Höhe möglich. Reiseschecks nur in größeren Stückelungen wechseln, da pro Scheck bis zu 300 ECV Gebühr zu bezahlen sind. Euroschecks werden nicht in allen Bankfilialen getauscht! Der Skipper weist gerne auf umtauschbereite Zweigstellen hin. 
Wasserversorgung:
Wasser bekommt man in fast jeden Hafen und in fast jeder Marina.
Yachttypen:
Alle Yachttypen entsprechen dem mitteleuropäischem Standard.
Yachtversicherungen:
Alle Yachten sind vollkasko- und haftpflichtversichert, mit Selbstbeteiligung in der Regel in Höhe der Kaution.
Zahlungsbedingungen:
50% der Chartergebühr wird fällig bei Ver-tragsabschluß, die Restzahlung wird fällig 5 Wochen vor Törnantritt.

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