| Segeltörn 2003 - Türkei (14. - 21. Juni 03) | ||||||||||
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| 2. Tag: Sonntag (15. Juni 03) | ||||||||||
| Logbuch Ablegen: in Marmaris um 12.30 h Anlegen: in Baba Adasi um 18.30 h Strecke: 26,9 SM Wetter: Wolkenlos, heiß, bis 35°C |
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Bericht Der bayerische Leiter der Basis von Suncharter kümmert sich persönlich um unsere Boote. Schließlich hat das Reisebüro, in dem Brigitte Bahn arbeitet, Suncharter im Programm. Der Rest der Crews erkundet die Marina und kauft die Verpflegung für die nächsten Tage ein, da wir ja in einer kleinen Bucht ankern und selber kochen wollen. Erste Begegnung mit einem türkischen Supermarkt und einem Bauernmarkt. Das Wasser läuft einem im Munde zusammen. Schafskäse, Oliven, Lamm, Gemüse, Obst. Auf dem Markt müssen wir probieren: knackige Mirabellen, Kirschen. Schwer bepackt, besonders mit Bier, Absacker-Utensilien und Abendessen geht’s zurück. Malte, Christoph und Hans-Martin machen die Sicherheitseinweisung an Bord, während Peter, Biggi und Ingrid beim Vercharterer Geld loswerden… Nachdem alles verstaut ist, jeder zumindest ungefähr weiß, wie die Dinge an Bord so heißen (nämlich Schnierl mit verschiedenen Farben) ist es endlich soweit: Um 12.10 Uhr wird ausgelaufen… Das Wetter ist schön, Wind soll es auch noch geben und wir haben einen schönen Nachmittag vor uns…
Als wir endlich die Bucht vor Marmaris verlassen haben, gibt es erst einmal eine Einweisung ins Steuern des Bootes. Alle Mann/bzw. Frau dürfen ans Ruder und unter Motor einen Slalomkurs fahren und nette Kreise im Wasser drehen. Ein erstes Hungergefühl stellt sich ein - Biggi und Ingrid schnipseln nach Erledigung ihrer Aufgabe unter Deck einen Obstsalat, während Siegi oben seinen schlingrigen Übungskurs bewältigt. Ob der Schaukelei und der stickigen Luft unter Deck brauchen beide Damen erst mal eine halbe Stunde viel frische Luft und lange Ausblicke auf’s Meer um das schummrige Gefühl im Bauch wieder los zu werden. Jetzt ist es soweit – der Wind frischt auf ( 3 – aus Südwest) und wir setzen die Segel („Lappen raus – Kommando“) und das Segel-Feeling beginnt. Leider schläft der Wind wieder ein, die Segel killen stark, so dass wir sie um 16.15 Uhr (lt. Logbuch) wieder einholen. Den Rest der Strecke bis zu unserer kleinen Bucht bei der Insel Baba Adasi fahren wir unter Motor. Um 18.00 Uhr machen wir den Anker fest. Zum „Mitarbeiter des Tages“ wird Gerald ernannt, der sich beim Ausbringen der Heckleine heldenhaft durch die Seeigel kämpfte.
Kurz danach erreicht auch die „Blue Horizon“ die Bucht und macht direkt nebenan fest.
Festgestellt wird: Alle von Peters Crew sind seetauglich. Abgesehen von einem gelegentlichen leicht flauen Gefühl in der Magengegend, und das soll durchaus normal sein, keine besonderen Vorkommnisse an Bord. Baba Adasi ist eine malerische Bucht, leider mit der Bauruine einer Feriensiedlung gegenüber. Baden (igitt, es liegt ein toter Aal auf der Klippe) ist angesagt. Einige erkunden eine kleine Höhle mit dem Dingi. Entspannung pur, die Grillen zirpen. Kochen – Essen (Tico Tico: Lachsnudeln und Salat; Blue Horizon:„das Gourmetboot“: Adana Kebap vom Lamm und vom Rind) und gemütlich beieinander sitzen bis spät in die Nacht. Arnold nennt das Klönen und Reduzieren der Alkoholvorräte. Auf der Tico Tico hat Gerald Geburtstag und das muss natürlich mit Bacardi-Cola gefeiert werden. Als Überraschung gibt’s einen Mini-Kuchen!
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Die Yachten |